
Das Künstler:innenduo Hennicker-Schmidt besteht aus Melina Hennicker (*1985 in München, DE) und Michael Schmidt (*1986 in Augsburg, DE). Beide studierten Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste München und arbeiten seit 2013 gemeinsam. 2022 wurden sie mit dem Preis für Bildende Kunst der Landeshauptstadt München ausgezeichnet.
Ihre Arbeiten waren unter anderem im Haus der Kunst in München, der Simultanhalle Köln, dem National Taiwan Museum of Fine Arts in Taichung, der Sofia Art Week sowie in Ausstellungen in Buenos Aires und Gwangju zu sehen. 2025 erhielten sie gemeinsam mit Andreas Woller das Stipendium für Bildende Kunst der Landeshauptstadt München.
Die Arbeiten von Hennicker-Schmidt entstehen aus der direkten körperlichen Auseinandersetzung mit Orten. Ausgangspunkt sind oft alltägliche Beobachtungen, Landschaften oder Materialien, die sie durch Video, Performance, Objekte, Installationen und Text in poetische Erzählungen überführen.
Ihre Projekte entwickeln sich prozesshaft und beziehen den jeweiligen Ausstellungsort unmittelbar mit ein. Dabei interessieren sie sich für das Verhältnis von Mensch und Umwelt ebenso wie für die Geschichten, Rituale und Absurditäten, die in scheinbar gewöhnlichen Situationen verborgen liegen. Realität und Fiktion greifen ineinander, Humor trifft auf Melancholie, dokumentarische Momente auf sorgfältig inszenierte Bilder.
Für die Garagen Biennale entwickeln Hennicker-Schmidt eine neue ortsspezifische Video-Installation. Ausgangspunkt ist ein gefällter Baum, der zum Mittelpunkt einer Erzählung wird und den Garagenraum mit einer Landschaft außerhalb Buchbachs verbindet.
Fotocredit: Hennicker-Schmidt





















