
Alicja Pakosz (*1996 in Tychy, Polen) lebt und arbeitet in Krakau. Sie studierte Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Krakau und absolvierte ein Erasmus-Semester an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg.
Sie promoviert derzeit an der Doktorandenschule der Universität der Kommission für Nationale Bildung. Ihre Arbeiten wurden unter anderem in Einzelausstellungen bei Office Baroque in Antwerpen, der Galeria Raster in Warschau und der Arsenal Gallery in Białystok gezeigt. Darüber hinaus war sie an Ausstellungen im MOCAK Krakau, im Nationalmuseum Danzig sowie in Shanghai, Hongkong und Lissabon beteiligt.
Im Zentrum ihrer künstlerischen Praxis stehen Erinnerung, Herkunft und die Konstruktion kollektiver Identitäten. Ausgangspunkt ist häufig ihre oberschlesische Familiengeschichte, aus der sie persönliche Erzählungen entwickelt, die gesellschaftliche und historische Zusammenhänge berühren. Pakosz arbeitet mit Malerei, Installationen und großformatigen Dioramen. Viele ihrer Arbeiten entstehen zunächst als kleine Zeichnungen und Malereien auf DIN-A4-Papier, die sie als persönliches Bildarchiv versteht. Ausgewählte Motive überträgt sie anschließend in größere Gemälde oder räumliche Installationen. Besonders das Diorama nutzt sie als Medium, um vertraute Bilder und museale Erzählformen zu hinterfragen und neue Perspektiven auf Geschichte und Erinnerung zu eröffnen.
Bei der Garagen Biennale präsentiert Alicja Pakosz eine Arbeit, die den Garagenraum in eine rätselhafte Ruine verwandelt und die Grenzen zwischen Alltags- und Erinnerungsraum verschwimmen lässt.
Fotocredit Portrait: Bartosz Klofik





















